Wissenstransfer für die Selbsthilfe [WiSe]

In der heutigen Zeit spielt wissenschaftlich begründetes Wissen als Grundlage für Entscheidungen eine immer größere Rolle. Dies gilt für die Alltagswelt genauso wie für die Politik, die Wirtschaft, die Bildung, das Gesundheitswesen, die Wissenschaft selbst und nicht zuletzt auch für die gemeinschaftliche Selbsthilfe.

Das Ziel des Projektes Wissenstransfer für die Selbsthilfe [WiSe] ist vor diesem Hintergrund die Unterstützung und die Förderung der gesundheitsbezogenen gemeinschaftlichen Selbsthilfe durch den Transfer wissenschaftlichen Wissens in die Praxis.

Erreicht werden soll dieses Ziel durch die Aufbereitung wissenschaftlicher Literatur. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der allgemeinverständlichen und systematischen Darstellung sowie methodenkritischen Bewertung von Studien über die gesundheitsbezogene gemeinschaftliche Selbsthilfe. Eine derartige Literaturübersicht ermöglicht eine bessere Einschätzung der heutigen quantitativen und qualitativen Verbreitung der gesundheitsbezogenen gemeinschaftlichen Selbsthilfe, ihrer Arbeitsweisen, Ziele, Erfolge und Wirkungen sowie ihres Unterstützungs- und Förderbedarfs.

Das Projekt wurde in den Jahren 2012 und 2013 durch das Bundesministerium für Gesundheit finanziell gefördert.

 

Weiterführende Literatur

  • Borgetto, B. (2004): Selbsthilfe und Gesundheit. Analysen, Forschungsergebnisse und Perspektiven.  Bern, Göttingen, Toronto, Seattle: Hans Huber-Verlag.
  • Danner, M., Nachtigäller, C., Renner, A. (2009): Entwicklungslinien der Gesundheitsselbsthilfe. Erfahrungen aus 40 Jahren BAG SELBSTHILFE. Bundesgesundheitblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 52 (3), 3-10.
  • Kofahl, C., Schulz-Nieswandt, F., Dierks, M.-L. (2016): Selbsthilfe und Selbsthilfeunterstützung in Deutschland. Berlin, Münster: LIT-VERLAG.
  • Matzat, J. (2010): Self-Help / Mutual Aid in Germany – A 30 Year Perspective of a Participant Observer. International Journal of Self-Help & Self-Care, 5 (3), 279-294.
  • Trojan, A. (Hg.) (1986): Wissen ist Macht. Eigenständig durch Selbsthilfe in Gruppen. Frankfurt am Main: Fischer.
  • Trojan, A., Kofahl, C. (2012): Der Patient im Versorgungsgeschehen: Laienpotenzial und Selbsthilfe. In: Schwartz, F.W., Walter, U., Siegrist, J., Kolip, P., Leidl, R., Dierks, M.-L., Busse, R., Schneider, N. (Hg.): Das Public Health-Buch – Gesundheit und Gesundheitswesen. München: Urban & Fischer, 359-373.

WiSe

HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Studiengänge Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie
Standort Hildesheim
www.hawk-hhg.de

Projektleitung:
Prof. Dr. Bernhard Borgetto

Wissenstransfer für die Selbsthilfe in Kooperation mit dem IFB