RE_StaRT

Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Das Projekt „RE_StaRT“ (Richtig Erreichen, Strukturen transportieren aktiv Richtung Teilhabe) wurde in der ersten Förderrunde des Europäischen Hilfsfonds‘ für die am stärksten benachteiligten Personen, EHAP, vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2018 durchgeführt.
Ziel der Förderung war es, die akute Lebenssituation von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgerinnen und -bürgern, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu sieben Jahren, sowie Wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen durch die Inanspruchnahme von lokal und/oder regional vorhandenen Hilfeangeboten zu verbessern.
Mit dem Projekt „RE_StaRT“ sollten die vorhandenen Hilfestrukturen in der Region Hannover für die Zielgruppe optimiert und flankiert werden. Ziel war es, Brücken innerhalb des Hilfesystems zu bauen, um die Verbindung zwischen den Einrichtungen des Hilfesystems und möglichen Klientinnen und Klienten herzustellen. Der Fokus lag dabei besonders auf der Prävention, um Menschen, die in Wohnungsnot geraten, frühzeitig zu erreichen und in entsprechende Hilfen zu vermitteln.
Durch gezielte und niedrigschwellige Beratung und Begleitung der Betroffenen sollte der Zugang zu weiterführenden Hilfen und Unterstützungsleistungen ermöglicht und nachhaltig verbessert werden. Unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen sollten die Betroffenen zur eigenständigen Nutzung des Hilfesystems befähigt werden.
Parallel zum Praxisprojekt RE_StaRT haben die Region Hannover und die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst (HAWK) in Hildesheim zusammen ein Lern- und Forschungsprojekt etabliert (finanziert durch die Region Hannover), das das Praxisprojekt wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Ziel des Lern- und Forschungsprojektes ist es, mittels einer mehrschichtigen Evaluation Versorgungssysteme aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren und Unterstützungsstrategien insbesondere aus Sicht der NutzerInnen zu identifizieren. Den Studierenden wird zudem ein sehr feldorientiertes Lernen ermöglicht.