Partner aus der Forschung

Die Arbeiten des Max-Planck Institutes für Experimentelle Medizin (Göttingen) befassen sich mit medizinischer Grundlagenforschung. Das wesentliche Ziel dieser Arbeiten ist es, grundlegende molekulare und zelluläre Prozesse im Nervensystem sowie deren pathologische Störungen zu verstehen. Besondere Schwerpunkte liegen auf Untersuchungen zur Funktion von Kanalproteinen und deren Rolle bei der zellulären Signalübertragung und der Entstehung von Krebs, auf Arbeiten über Mechanismen der Gehirnentwicklung und molekulare Grundlagen der Signalübertragung zwischen Nervenzellen, auf Studien zu den molekularen Ursachen neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen, auf der Erforschung molekularer Grundlagen von Lernen und Gedächtnis und Entwicklung neuer Therapien.

Zur Anwendung kommen dabei biochemische, molekularbiologische, zellbiologische, morphologische, elektrophysiologische, genetische und verhaltensphysiologische Methoden.

 

Die Gesundheit des Menschen ist das zentrale Thema der Forschung am Fraunhofer ITEM – mit Fokus auf Atemwege und Lunge. Einerseits geht es um den Schutz der Gesundheit vor potenziell schädlichen, insbesondere luftgetragenen Substanzen – seien es Gase, Aerosole, Partikel, Fasern oder Nanomaterialien – und andererseits werden neue diagnostische und therapeutische Ansätze auf dem Gebiet der entzündlichen und allergischen Lungenerkrankungen erforscht und entwickelt, auf der präklinischen und der klinischen Ebene. Ergänzend zu diesen Schwerpunkten arbeitet das Fraunhofer ITEM auch auf anderen Gebieten wie der Entwicklung und Herstellung von Biopharmazeutika, der Tumortherapie oder der translationalen Medizintechnik.

 

Die TU Clausthal ist der Gegenentwurf zu einer Massenuniversität in der Großstadt. Gelegen im Grünen genießen die mehr als 4.000 Studierenden und 1100 Beschäftigten kurze Wege, saubere Luft und einen sehr persönlichen Umgang miteinander. Die Natur des Harzes bietet Top-Möglichkeiten als Ausgleich zu Studium und Beruf. Diese Atmosphäre, viele internationale Kooperationen und die wissenschaftlichen Erfolge führen zu einer hohen Identifikation der Mitglieder mit  ihrer Uni. Die TU Clausthal ist zudem der wichtigste Wirtschaftsfaktor im Westharz mit einem Jahresetat von 115 Millionen Euro.

Energie – Material – Information. In diesem Dreiklang sieht die „Ressourcen-Universität“ Clausthal ihre Mission für die Zukunft. Geforscht und gelehrt wird in Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften. Rund 30 Bachelor- und Masterstudiengänge stehen zur Auswahl. Neben Fachwissen transportiert ein Studium in Clausthal interkulturelle Kompetenz. Denn die TU zählt zu den internationalsten Hochschulen Deutschlands. Etwa 30 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland.

In den Masterstudiengängen werden die Studierenden an die Forschung und die Zentren herangeführt. Die industrienahe TU, hervorgegangen aus einer weltweit anerkannten Bergakademie, setzt auf vier Forschungsschwerpunkte: nachhaltige Energiesysteme, Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz, neuartige Materialien und Prozesse sowie offene Cyberphysische Systeme und Simulation. In fünf Forschungszentren wird mit der Wirtschaft zusammengearbeitet. Die Themen sind Materialtechnik, Energiespeicherung, Umwelttechnik, Simulationswissenschaften und Hochleistungsbohrtechnik.

 

Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig ist – zusammen mit dem Anwendungszentrum für Plasma und Photonik in Göttingen und dem DOC in Dortmund – ein innovativer Partner für Forschung und Entwicklung in der Oberflächentechnik mit Kompetenzen in den zugehörigen Produkt- und Produktionssystemen.

Etwa 120 Mitarbeiter erarbeiten gemeinsam mit Kunden aus Industrie und Forschung maßgeschneiderte und nachhaltige Lösungen – vom Prototyp über wirtschaftliche Produktionsszenarien bis hin zur Skalierung auf industrielle Maßstäbe, und dies auch unter der Maßgabe geschlossener Material- und Stoffkreisläufe. Neben anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung werden in verschiedenen Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen auch die wissenschaftlichen Grundlagen dazu erforscht.

Die Schicht- und Oberflächentechnik ist ein Schlüssel zu neuartigen Produkten und Systemen: Durch Modifizierung, Strukturierung und Beschichtung der Oberfläche können unterschiedlichste Funktionen und Funktionalitäten realisiert werden. Eine der besonderen Stärken des Instituts besteht darin, auf der Basis eines breiten Spektrums an Verfahren und Schichtwerkstoffen die für die jeweilige Aufgabenstellung optimale Prozesskette zu gestalten. Dazu verfügt das Fraunhofer IST nicht nur über eine sehr gut ausgestattete Analytik, sondern auch über umfangreiche Erfahrungen in der Modellierung und Simulation sowohl von Produkteigenschaften als auch der zugehörigen Prozesse und Produktionssysteme.

 

Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet fühlt sie sich den Werten der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft, Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit verpflichtet. Als Volluniversität mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Mit rund 30.000 Studierenden, die sich auf 198 Studiengänge verteilen, gehört sie zu den großen Universitäten Deutschlands.

 

Faseroptische und photonischen Messsysteme eröffnen innovative mess- und regeltechnische Konzepte für unterschiedlichste Anwendungen. Sie spielen eine große Rolle für die Optimierung der Energieeffizienz und sind wichtige technologische Innovationsfaktoren für neue und zukunftsorientierte Märkte.

In der Abteilung Faseroptische Sensorsysteme des Fraunhofer Heinrich Hertz Instituts liegt der Schwerpunkt der anwendungsorientierten Forschung auf der Entwicklung einer neuen Generation  photonischen Sensoren. Diese zeichnen sich durch eine extreme Miniaturisierung, hohe Netzwerk- und Kommunikationsfähigkeit sowie einem extrem niedrigen Stromverbrauch oder sogar einer autarken Energieversorgung aus.

Die technischen Herausforderungen, die damit einher gehen, sind vielfältig und bedürfen neuer Lösungen. Dies wird ermöglicht durch die Entwicklung neuer Materialien und integrierte optische Komponenten mit innovativen Bearbeitungsmethoden auf der Basis von Femtosekunden-Laserpulsen, bis hin zu neuen Konzepten zur Herstellung von Chip-basierten photonischer Sensoren und Sensorsystemen.

 

Unsere Aufgabe ist die optimale und umfassende Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der Haut und hautnahen Schleimhäute. Dazu gehört die Hautkrebsbehandlung, die Behandlung entzündlicher, autoimmuner und infektiöser Hauterkrankungen, die Wundbehandlung einschließlich Venenleiden, Lasertherapien, die pädiatrische Dermatologie und allergologische Erkrankungen. Unser Haus ist in die Ausbildung von Studenten und die Weiterbildung von jungen Ärzten zu Fachärzten für Dermatologie und Venerologie eingebunden. Aktuell bestehen Weiterbildungsermächtigungen zum Facharzt für Dermatologie und Venerologie sowie für die Zusatzbezeichnungen Allergologie, Phlebologie, Medikamentöse Tumortherapie und Dermatohistologie. Klinische Forschung (Studien) und grundlagenorientierte Laborforschung unterstützen die Krankenversorgung und unsere Lehre. Die Hautklinik ist Teil des Onkologischen Zentrums, des Gefäßzentrums und des Allergiezentrums der Universitätsmedizin Rostock sowie Europäisches Netzwerkzentrum für seltene Hauterkrankungen.

 

The mission of the „MBNI – MOLECULAR BIOMARKERS NANO-IMAGING LABORATORY“ at the HARVARD MEDICAL SCHOOL is to develop and employ novel molecular nano-imaging technologies in early disease diagnosis, precise phenotyping, and therapeutic intervention. In the past decade, we established a novel in vivo nano-imaging technology that allows detection of single molecules in a living organism. This technology enables identification and validation of molecular biomarkers and is a powerful tool for subclinical detection and effective guidance of treatment. We are applying it to a wide range of diseases, including diabetes complications, and cancer. Our imaging technology is cost-effective and has a favorable safety profile that facilitates its translation to the clinic.

 

Das Deutsche Primatenzentrum GmbH (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung betreibt biologische und biomedizinische Forschung auf allen Gebieten, in denen Studien an nichtmenschlichen Primaten eine zentrale Rolle spielen: vor allem der Infektionsforschung, den Neurowissenschaften und der organismischen Primatenbiologie. Das DPZ ist hohen ethischen Standards und transparenter Kommunikation verpflichtet. Mit seinen Kompetenzen und seiner Infrastruktur setzt das DPZ Maßstäbe für Zucht, Haltung und experimentellen Einsatz von Primaten und berät und unterstützt andere Forschungseinrichtungen, unter anderem durch die Bereitstellung von Tieren aus seiner Zucht. Außerdem unterhält das DPZ vier Feldstationen, um Primaten in ihren Herkunftsländern zu erforschen.

 

An unserem Institut erforschen wir, wie Moleküle interagieren, um unterschiedlichste Aufgaben zu erfüllen – in der belebten Natur, aber auch ganz grundsätzlich. Wir sind überzeugt, dass große Entdeckungen dann möglich sind, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen – wie Biologie, Physik und Chemie – zusammenarbeiten und unvoreingenommen Ideen austauschen.