Forschungsdesign

Der Hintergrund des Forschungsprojektes bildet eine Initiative und ein Projektantrag des Hildesheimer Hospizes „Geborgen bis zuletzt“. Angehörigen und ehrenamtlich Tätigen sollte eine Fortbildung zum Thema der „Basalen Stimulation“ ermöglicht werden, um so die Interaktion mit sterbenden Menschen zu erleichtern und dadurch Unsicherheiten im Umgang mit Ihnen zu verringern.

Das Forschungsprojekt NoKoS begleitet die Gruppe der Teilnehmenden vor und nach der Fortbildung im Rahmen einer wissenschaftlichen Evaluation. Vor der Fortbildung werden in Gesprächsrunden, sogenannten Fokusgruppen, die Herausforderungen in Begegnungssituationen mit Sterbenden gesammelt und Themen für Fortbildungsinhalte erhoben. Im mehrmonatigen Abstand zur Fortbildung werden erneut Fokusgruppen mit den Teilnehmenden durchgeführt, um die Erfahrungen der Teilnehmenden mit den Fortbildungsinhalten zu rekonstruieren. Es soll herausgefunden werden, welchen Gewinn die Fortbildung für die Praxis gebracht hat und welche Fragen offen geblieben sind. Dies ist die Hauptzielsetzung des Projektes.

Parallel zu diesem Vorgehen wird eine internationale Literaturrecherche zu diesem Themenbereich durchgeführt, um die Ergebnisse in Kenntnisse aus anderen Studien einzuordnen.