Arbeitsschritte

Das Projekt umfasst drei größere Arbeitsschritte:

  1. Bestands- und Bedarfsanalyse (bis Ende 2017)

Mittels einer Recherche öffentlich zugänglicher Studien und Fachberichte, Experteninterviews sowie einer Online-Befragung als Vollerhebung in allen niedersächsischen Städten, Landkreisen und Samtgemeinden werden Ist-Zustand und Bedarf von integrativer kommunaler Sozialberichterstattung in kleineren und mittleren Kommunen und Landkreisen in Niedersachsen erhoben. Bei dieser Erhebung werden ebenso unterstützende bzw. hemmende Rahmenbedingungen für die Realisierung von Sozialberichterstattung erfasst.

  1. Entwicklung, Erprobung und Evaluation des Werkzeugkastens (2018)

Auf der Grundlage der Bedarfsanalyse, von Best-Practice-Beispielen und den Empfehlungen des beratenden Expertenkreises wird dann im zweiten Schritt die Struktur einer für kleinere Gemeinden und Landkreise passenden Sozialberichterstattung entwickelt.

In den Erprobungskommunen Landkreis Holzminden, Landkreis Hildesheim und Stadt Hildesheim wird dieses Modell ausprobiert. In enger Zusammenarbeit mit den Kommunen sollen Sozialberichte erstellt werden, die auf eine sozialraumbezogene handlungsorientierte Analyse und eine regelmäßige Fortschreibung als kommunales Monitoring-Instrument angelegt sind.

Das Strukturmodell für die Sozialberichterstattung und auch dessen Umsetzung in den drei Sozialberichten wird dann mit Unterstützung des beratenden Expertenkreises und weiterer externer Expert*innen evaluiert und anschließend vom Projektteam überarbeitet.

  1. Transfer (2019)

Auf dieser Basis wird schließlich im dritten Schritt der Werkzeugkasten inklusive Anleitung entwickelt. Damit sollen – so das Ziel – auch andere kleinere Kommunen und Landkreise in Niedersachsen raumbezogene Sozialberichte mit klarem Problem- und Handlungsbezug erstellen und ein nachhaltiges sozialräumliches Monitoring aufbauen können – so sie dies denn wollen.