Projekt MONIKOM auf dem Fachtag 2018 der Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen

Auf Einladung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung berichteten Dr. Annette Harth und Dr. Susanna von Oertzen am 27. Juni 2018 auf der jährlichen Fachtagung zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen HSBN in Hannover über Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts MONIKOM.
Insbesondere ging es um die Ergebnisse der Bestands- und Bedarfsanalyse (vgl. Beitrag vom 31.05.18).
So geht aus den parallel zur Online-Befragung durchgeführten Experteninterviews u.a. hervor, dass die Kommunen die Bereitstellung von Arbeitshilfen beim Aufbau einer Sozialberichterstattung (wie z.B. den von MONIKOM geplanten „Werkzeugkasten“) sehr begrüßen würden.
Der Vortrag wurde bei den Fachleuten aus Sozialplanung, Sozialpolitik und Sozialberichterstattung mit großem Interesse aufgenommen.
Für den Fachtag 2019 ist die Vorstellung des fertigen Werkzeugkastens von MONIKOM zur Entwicklung einer kleinräumigen integrierten Sozialberichterstattung für Kommunen vorgesehen.

 

Ergebnisse der Online-Befragung in Sozialplanung aktuell 2018 veröffentlicht

Im Rundbrief des VSOP (Verein für Sozialplanung) Sozialplanung aktuell März 2018 präsentieren wir die Ergebnisse unserer im Herbst 2017 durchgeführten Online-Befragung in allen niedersächsischen Landkreisen, Städten und Gemeinden. Untersucht wurde u.a., ob die Kommunen eine integrierte Sozialberichterstattung durchführen und wie diese im Einzelnen aussieht. Bei Kommunen, die keine derartige Berichterstattung haben, wurde der Bedarf erfragt. Auch ging es um fördernde Bedingungen und Barrieren.

Sie finden den Bericht auf S. 7-20 im folgenden Dokument.

Sozialplanung Aktuell 2018-01

 

Projektinformationen zu MONIKOM

Informationen zum Forschungsprojekt MONIKOM finden sich auch auf der Homepage der HSBN (Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen)

http://www.sozialberichterstattung-niedersachsen.de/index.cfm?C838046EC2975CC8A0973229D5523CAC

 

2. Workshop erfolgreich mit vielen Anregungen

 

Am 9. Februar 2018 trafen sich das Projektteam und die Kooperationspartner*innen zu einem weiteren Workshop.

Es wurden die Ergebnisse der Bestands- und Bedarfsanalyse präsentiert.

 

 

In der anschließenden Kleingruppenarbeit diente ein vom Forschungsteam vorgestelltes Strukturmodell für kommunale Sozialberichterstattung als Diskussionsgrundlage.

Die Fülle und Vielschichtigkeit der in diesem Workshop gewonnenen Anregungen soll in der nächsten Projektstufe für eine Überarbeitung und Weiterentwicklung des Strukturmodells genutzt werden.

 

Online-Befragung erfolgreich abgeschlossen – Erste Ergebnisse liegen vor

Von den 293 angeschriebenen Kommunen haben sich 97 beteiligt. Die Ausschöpfung von 33% kann für eine Online-Befragung als zufriedenstellend angesehen werden. Auch die Verteilung auf unterschiedliche Kommunen – von Landkreisen über Städte bis hin zu Samtgemeinden – und nach Einwohnerstärken weist eine große Bandbreite auf und bildet die Grundgesamtheit gut ab.

Erste Auswertungen zeigen, dass 80% der befragten Kommunen bislang keine integrierte Sozialberichterstattung haben. Damit sind Berichte gemeint, die soziale Strukturen und soziale Lagen der Bewohnerschaft in verschiedenen Lebensbereichen wie Wohnen, Erwerbsarbeit und Arbeitslosigkeit, Einkommen und Armut, Bildung und Gesundheit gemeinsam (integriert) darstellen und interpretieren.

Immerhin 60% von den Kommunen ohne Sozialberichterstattung haben aber ein Interesse daran, eine solche Berichterstattung aufzubauen.

Das Projekt MONIKOM – so kann man wohl schlussfolgern – stößt auf eine breite Interessenlage.

 

Online-Befragung startet am 11.09. in 293 Gemeinden und Landkreisen Niedersachsens

Die Befragung richtet sich an alle niedersächsischen Städte und Landkreise, die Region Hannover sowie die selbständigen Gemeinden und Samtgemeinden. Sie hat zum Ziel, den derzeitigen Stand der örtlichen Berichterstattung zu ermitteln und darüber hinaus den (weiteren) Bedarf in Erfahrung zu bringen. Die Teilnahme an der Befragung ist ausdrücklich auch dann erwünscht, wenn in der Kommune noch keine Sozialberichterstattung stattfindet.

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