Yilmaz Mutlu: „SinaPos“ und „Mobilomaxx“

Yilmaz Mutlu: „SinaPos“ und „Mobilomaxx“

Junges Verkaufstalent

Yilmaz Mutlu wurde 1982 in Cloppenburg geboren, seine Eltern kommen aus der Türkei. Schon in seiner Jugend arbeitete Herr Mutlu in der Telekommunikationsbranche und entdeckte dort sein Verkaufstalent. Nach dem Schulabschluss folgte aber erst eine Ausbildung zum Bankkaufmann. 2005 hieß es dann „back to the roots“: Herr Mutlu machte sich mit dem Mobilfunkunternehmen „Mobilomaxx“ in der Cloppenburger Innenstadt selbstständig. Heute ist er zusätzlich CEO von „SinaPOS“, das Kassensysteme für Hotels und Restaurants vertreibt.
„Was man von der Gesellschaft bekommt, sollte man auch zurückgeben“, sagt Herr Mutlu. Und das macht er: Er war Vorstand des Fußballclubs BV Cloppenburg, setzt sich für junge Migrant_innen ein und engagiert sich in der kommunalen Politik.

Selbstständige Familie

Herr Mutlu lebt nach einer kurdischen Redensart: „Selbstständigkeit ist besser als für die Hand eines anderen zu arbeiten.“ Und das gilt auch für die restliche Familie. Sein Bruder und sein Cousin koordinieren die verschiedenen Standorte und übernehmen den Vertrieb seiner beiden Unternehmen. Andere Familienmitglieder sind in der Versicherungsbranche aktiv.
An der Selbstständigkeit gefällt Herrn Mutlu die flexible Zeiteinteilung: „Es ist schön, selbst zu entscheiden, wann ich aufstehe.“ Diese Freiheit schätzt er sehr, auch wenn er als Selbstständiger oft mehr und länger arbeitet als zu seiner Zeit als Angestellter.

100 Prozent geben

Vor der Existenzgründung hat Herr Mutlu eine Förderung beim Jobcenter beantragt. In den ersten Jahren seiner Selbstständigkeit erlernte er die Buchhaltung in den vielen Workshops und Seminaren, die in seiner Branche angeboten wurden. Darüber hinaus ist er Mitglied der Wirtschaftsgemeinschaft Cloppenburg und des „Business Network International Deutschlands“. Herr Mutlu betont, dass Existenzgründung kein Zuckerschlecken ist. Für Gründungsinteressierte hat er deswegen drei Tipps: 1. Kompetenz mitbringen, 2. den Servicegedanken verinnerlichen und 3. jederzeit 100 Prozent geben.