Konzeptioneller Ansatz, Arbeitsweise des Projekts

Um den angesprochenen (und weiteren, noch unerkannten) Potenzialen auf die Spur zu kommen und die Bedarfe aller Beteiligten für ein dauerhaftes Informations- und Beratungsangebot berücksichtigen zu können, werden Untersuchungen und Erprobungen in drei Regionen exemplarisch durchgeführt. Dabei ist zunächst eine quantitative und qualitative Bestandsaufnahme über die bestehenden Beratungsangebote und migrantischen Unternehmen sowie, bezogen auf den interkulturellen Kenntnisstand, der Praxisakteur_innen notwendig.

Auf dieser Grundlage werden die Erprobungen vor Ort im Sinne von Reallaboren stattfinden: Unter realen Bedingungen der Planung und Realisierung von Projekten der (wirtschaftlichen) Entwicklung der Städte und Regionen sowie der Gründungen oder bestehenden Unternehmen werden durch die Forscher_innen Interventionen durchgeführt, um soziale Dynamiken und Prozesse besser verstehen und gestalten zu können (Schneidewind 2014). Zugleich werden Forschungsergebnisse unter Praxisbedingungen überprüft und gemeinsam mit Praxispartner_innen in einem kontinuierlichen reflexiven Prozess weiterentwickelt. Damit können Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet und jeweils Anpassungen vorgenommen werden.

Zur Durchführung werden regionale Servicebüros in enger Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderungen der beteiligten Landkreise als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis eingerichtet. Wichtige weitere lokale Akteur_innen/Organisationen für die Zusammenarbeit sind Verwaltung, lokale Politik, Organisationen (Kammern, Verbände, Migrant_innenorganisationen, Integrationsförderung), Gründer_innen und Unternehmer_innen.

 

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