Eugen Raabe: „Raabe Küchen, Möbel und mehr“

Eugen Raabe: „Raabe Küchen, Möbel und mehr“

Von der Ausbildung in die Selbstständigkeit

Eugen Raabe kam als 20-Jähriger gemeinsam mit seinen Eltern nach Deutsch-land. Geboren wurde er in Kirgisistan und lebte während seiner Kindheit in Russland und Alaska. Zu Beginn des Jahres 2018 eröffnete er in Holzminden sein eigenes Küchenstudio „Raabe Küchen, Möbel und mehr“. Schon zuvor war Herr Raabe im Nebenerwerb über elf Jahren in der Küchenberatung selbststän-dig tätig. Nach seiner Ankunft in Deutschland absolvierte er eine Ausbildung als Koch und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf. Dadurch konnte er viele Erfahrungen sammeln, die für seine heutige Arbeit von großem Nutzen sind. Zu den Haupttätigkeiten in seinem Geschäft gehört die Beratung, Planung und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Hersteller_innen und Vertreter_innen von Küchen. Dabei verfolgt Herr Raabe immer das Ziel, seine Kundschaft zu 100 Prozent zufriedenzustellen. Er ist experimentierfreudig und entwickelt stets neue Angebote, z.B. Kochkurse für Hobbyköch_innen in seinem Geschäft.

Selbstständigkeit zum richtigen Zeitpunkt

Herr Raabe kam zum ersten Mal mit der Branche in Berührung, als ihn Be-kannte, die selbst Küchenberatungen durchführten, zu Terminen mitnahmen. Schnell konnte er sich selbst ausprobieren und erste Erfolge verbuchen. Durch die positiven Erfahrungen entstand der Wunsch zur eigenen Selbstständigkeit. Als gelernter Koch hatte Herr Raabe schon länger davon geträumt, Küchen zu verkaufen und die dazugehörige Beratung anzubieten. Gleichzeitig hatte er auch großen Respekt vor der Selbstständigkeit und zögerte diesen Schritt lange hinaus. Nach dem Motto „Wenn nicht jetzt, dann wahrscheinlich nie mehr“ traf er schlussendlich die Entscheidung, seine immer zeitintensiver werdende Nebenbeschäftigung zu seinem Hauptberuf zu machen. Unterstützt wird er dabei sowohl von seiner Familie als auch von zwei Mitarbeitenden.

Gründungszuschuss beachten

Herr Raabe hat im Rahmen seiner Gründung Beratung durch einen Steuerbe-rater in Anspruch genommen. Zusätzlich hat er sich mit Bekannten aus der Möbelbranche über sein Vorhaben ausgetauscht. Darüber hinaus wurde er das erste halbe Jahr mit einem Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit un-terstützt. Zukünftigen Selbstständigen möchte er den Tipp geben, den Traum vom eigenen Unternehmen nicht gleich bei ersten Problemen aufzugeben, sondern stattdessen immer weiterzukämpfen.