Das Projekt

MIGOEK | Migrantische Ökonomie für ländliche Kommunen

Viele Unternehmen werden in Deutschland von Menschen mit Migrationshintergrund gegründet und geführt. Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, sichern Unternehmensnachfolgen, beleben die Innenstädte und leisten wichtige Aufgaben für die Integration. Bislang werden sie aber von Wirtschaft, Planung, Politik und Existenzgründungsberatung zu wenig wahrgenommen. Das gilt insbesondere für ländliche Regionen, zu deren spezifischen Bedarfen überdies bislang wenig bekannt ist.

Das Projekt Migrantische Ökonomie für ländliche Kommunen (MIGOEK) verfolgt deshalb die Ziele:

  • Förderung migrantischer Ökonomie durch:
    • Sensibilisierung von Verwaltung und Wirtschaftsorganisationen für den Umgang mit der Zielgruppe und
    • Erweiterung von Vernetzungsmöglichkeiten,
  • Unterstützung einer nachhaltigen regionalen Wirtschaftsstruktur,
  • Stärkung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.

Nach Analysen der Ausgangslage werden Konzepte und Strategien entwickelt und vor Ort erprobt.

 

Das Verbundprojekt wird in Zusammenarbeit der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Cloppenburg, Holzminden und des Werra-Meißner-Kreises durchgeführt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA), Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ vom 1. April 2017 bis 31.März 2020.

 

▪ Zielstellung und Ausgangslage
▪ Konzeptioneller Ansatz, Arbeitsweise des Projekts
▪ Arbeitsschritte im Projekt

HAWK-Projekt MIGOEK – Gründen auf dem Land (VIDEO)