Arbeitspaket 2 – Jobcoaching verstehen

Konzeptualisierung

Das AP 2 ist in drei Phasen geteilt, jeweils zum Abschluss einer Phase findet eine Evaluierung der Zwischenergebnisse mit Hilfe des Beirates statt.

Um der Komplexität und der Vielgestaltigkeit des Jobcoachingprozesses gerecht zu werden, kommen hier qualitative Forschungsmethoden zum Einsatz. Die Forschungsgruppe geht dabei von der Annahme aus, dass die an einem Jobcoachingprozess beteiligten Personen bestimmten Gruppen mit jeweils typischen Aufgaben, Interessen und Arbeitsorganisationsformen zuordbar sind: Arbeitgeber/innen und schwerbehinderte Arbeitnehmer/innen, Jobcoaches, Vertreter/innen des Leistungsträgers und Vertreter/innen der Integrationsfachdienste. In Phase 1 sollen deren gruppenspezifische Sichtweisen auf Jobcoaching ermittelt und untereinander verglichen werden.

Weiter wird davon ausgegangen, dass durch das jeweilige Zusammenwirken der verschiedenen Gruppen in einem konkreten Jobcoachingprozess Aushandlungsprozesse, Dynamiken und Wechselwirkungen stattfinden, die über die gruppenspezifischen Sichtweisen hinausgehen. Diese Veränderungsprozesse während des Jobcoachings sollen in Phase 2 über Fallrekonstruktionen erfasst und analysiert werden. Auf der so schrittweise entstehenden Datenbasis werden unterschiedliche Verlaufsformen von Jobcoaching in ihrer Typik herausgearbeitet.

In Phase 3 dieses Arbeitspaketes findet eine deduktive Überprüfung der bisherigen Konzeptualisierung des Jobcoachingprozesses statt.

Als Datenerhebungsmethoden kommen in AP 2 erzählgenerierende, leitfadengestützte und fokussierte Interviews sowie teilnehmende Beobachtung mit Feldnotizen (Fallkonferenzen, Arbeitsplatzbegehung) zur Anwendung. Auch schriftliche Zeugnisse bspw. Dokumentationen im Rahmen eines Jobcoachingprozesses können Gegenstand der Analyse sein.

Ergebnisse im Arbeitspaket 2:

Den Zwischenbericht AP2-1 – Perspektiven im Jobcoaching können Sie hier herunterladen

Den Anhang zum Zwischenbericht können Sie hier gesondert herunterladen

 

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