Interview mit Jürgen Erbach

Interview mit Prof. Dr. Jürgen Erbach zum Konzept der Immobiliendebatte

Wie sind Sie auf die Idee der „Immobiliendebatte“ gekommen?

Erbach:

Hochschulen sind immer auch ein Teil der Region, in der sie beheimatet sind. Und es sollte selbstverständlich sein, dass sie nicht wie Fremdkörper in einer Stadt „herumstehen“, sondern dass die Lehrenden und die Studierenden  am städtischen Leben teilhaben und auf der fachlichen Ebene einen Austausch mit den Akteuren in der Region suchen. Wir erheben den Anspruch, das Immobilienkompetenzzentrum des Nordens zu sein. Und diesen Anspruch unterstreichen wir mit der inzwischen zum sechsten Mal stattfindenden Immobiliendebatte. Wir haben hochkarätige Partner wie das führende Branchenmagazin Immobilienmanager, den Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund und das Zukunftszentrum Höxter-Holzminden. Ebenso prominent ist die Liste unserer Referenten. Neben ausgewiesenen Fachreferenten haben wir in den letzten Jahren bekannte Persönlichkeiten wie Hennig Scherf, den ehemaligen Regierenden Bürgermeister aus Bremen oder den ehemaligen Vizekanzler Franz Müntefering nach Holzminden als Keyspeaker für die Immobiliendebatte in Holzminden gewinnen können.

Die Immobiliendebatte ist mittlerweile zu einer Tradition geworden. Warum ist das Konzept so erfolgreich?

Erbach:

Gemeinsam mit unseren Partner legen wir viel Wert auf die Auswahl der Themen und Referenten, die wir unseren Gästen anbieten möchten. Wir gehen in den Köpfen unserer potenziellen Gäste und Zuhörer spazieren, um die Immobilie unter immer wieder neuen Blickwinkeln im Kontext der Gesellschaft zu betrachten und so für verschiedene Akteure aus der Region neue Impulse zu geben.

Warum sollten sich gerade Studierende für die Immobiliendebatte interessieren?

Erbach:

Für die Studierenden ist die Immobiliendebatte eine hervorragende Chance, in zeitlich überschaubaren Rahmen von ausgewiesenen Fachleuten zu Themen, die immer auch wegen ihrer Aktualität geeignet sind, in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten noch weiter vertieft zu werden, einen aktuellen Überblick über den Diskussionstand zu erhalten. Diese Chance sollten die Studierenden erkennen und nutzen. Wer sich gut vorbreitet, hat am Ende der Immobiliendebatte seine Bachelor- oder Master Thesis zu einem Thema im Grundkonzept mehr oder weniger vor Augen – und hat auch schon Termine für vertiefende Expertengespräche mit den Referenten vereinbart.

Gibt es Themen, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

Erbach:

Grundsätzlich sind für uns alle die Themen spannend, die in den Rathäusern und Verwaltungen aktuell sind. Mit dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund haben wir einen Partner im Verbund, der wie kein anderer das Ohr an einer unserer wichtigsten Zielgruppen hat. In der Vergangenheit haben wir uns mit den Chancen und Grenzen von Shopping Centern als neue Impulsgeber für Innenstädte, aber auch mit Bürgerbeteiligung und mit der demografischen Entwicklung beschäftigt. Themen wie die Zukunft unserer Infrastruktur, aber auch Finanzierungsthemen wie Public Private Partnership könnten Inhalt für folgende Immobiliendebatten sein.

Events

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