Daseinsvorsorge

Bearbeiterin: Doktorandin Marit Schröder        Foto Marit Schröder

Langtitel der Arbeit: „Gleichwertigkeit jenseits von Angleichung – Rahmenbedingungen infrastruktureller Daseinsvorsorge in peripheren ländlichen Räumen“

Laufzeit: 1.3.2014 – 15.5.2017

Betreuer: PD Dr. Karl Martin Born (Universität Vechta), Prof. Dr. U. Harteisen, Regionalmanagement, Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Göttingen

Thema: Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, was Bürgerinnen und Bürger peripherer ländlicher Regionen unter infrastruktureller Daseinsvorsorge verstehen und wie sich dies vom gesellschaftlich präsenten (theoretischen) Verständnis unterscheidet. Außerdem wird untersucht, ob und wenn ja, wie die Bürgerinnen und Bürger die angemahnte Responsibilisierung in der infrastrukturellen Daseinsvorsorge wahrnehmen. In einem weiteren Schritt soll herausgearbeitet werden, welchen Beitrag Bürger zur Gleichwertigkeit leisten können und wollen und wie dabei die öffentliche Hand unterstützen kann. Zur Beantwortung dieser Fragen wurden im Jahr 2015 23 Interviews mit Bürgern aus peripheren Räumen in Niedersachsen geführt, die qualitativ ausgewertet wurden. Letztlich ist es das Bestreben und die Zielsetzung, im Rahmen der Dissertation Anforderungen an die Beschaffenheit der Rahmenbedingungen infrastruktureller Daseinsvorsorge zu formulieren, die ein Zustandekommen neuer Verantwortungsstrukturen begünstigen, ohne die Bürger ländlicher Regionen in die indirekte Verantwortung zu nehmen oder zu peripherisieren.

Gefördert durch: Landesmittel des Niedersächsischen VW-Vorab

 

Dorfforschung

Ländliche Räume und Dorfentwicklung

HAWK Hochschule
Fakultät Ressourcenmanagement
Standort Göttingen
www.hawk-hhg.de

Projektleitung:
Prof. Dr. Ulrich Harteisen
E-Mail: ulrich.harteisen(at)hawk-hhg.de
Telefon:+49/551/5032-170

Projektkoordination:
Dr. Swantje Eigner-Thiel
E-Mail: swantje.eigner-thiel(at)hawk-hhg.de
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