Forschungstag an der HAWK

Am 30.10.2018 fand an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der HAWK Hildesheim ein Forschungstag statt.

Die Projektleiterin Prof. Dr. Ruth Jäger-Jürgens nahm an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Forschung an der Fakultät S – Freud, Leid & neue Ideen“ teil. Sie berichtete aufgrund ihrer langjährigen Forschungstätigkeit von den bereichernden und erfreulichen Erfahrungen, von nervigen und erschwerenden Strukturen und zeigte anhand neuer Ideen auf, wie ein Forschungsnetzwerk an der Fakultät implementiert werden könnte.

Aktuelle Forschungsprojekte, die an der Fakultät durchgeführt werden, wurden anhand von Vorträgen und Postern vorgestellt. Das interessierte Publikum aus Studierenden und Lehrenden stieg in die Diskussion der vielfältigen Themen (z.B. „KiMsta – Kinder mit Missbrauchserfahrungen stabilisieren“, „MONIKOM – Kommunale integrierte Sozialberichterstattung in Niedersachsen“) ein.

Auf einer Posterpräsentation stellte die wissenschaftliche Mitarbeiterin Maria Barthel das Forschungsprojekt „AGnEEs“ und das im Forschungsprojekt entwickelte und durchgeführte, interdisziplinäre und partizipative Vorgehen der Arbeitsplatzanalyse, Maßnahmenentwicklung & Schulung und Evaluation vor. Anhand des Posters unter dem Titel „Arbeits- und Gesundheitsschutz für pädagogische Fachkräfte in nds. Kindertageseinrichtungen“ erläuterte sie den Teilnehmer/inne/n die einzelnen Vorgehensschritte.

 

Die Schulungen gehen weiter

Nach der Sommerpause sind die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen wieder auf Schulungsreise. Es stehen noch 6 Schulungen in drei Kooperationseinrichtungen aus.

Bisher wurden bereits mit den pädagogischen Fachkräften aus 11 Krippengruppen gemeinsam Maßnahmen für deren Verhalten und/oder die Verhältnisse am Arbeitsplatz entwickelt. Dabei liegt der Fokus auf der Gesundheit der pädagogischen Fachkräfte, wie z.B. im Miteinander im Team, auf Kommunikationsstrategien, bei der Raumgestaltung oder bei der Selbstfürsorge.

Die gemeinsam entwickelten Maßnahmen werden nun 6 Monate lang von den pädagogischen Fachkräften umgesetzt. In dieser Zeit fragen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen zwei Mal telefonisch nach, wie die Maßnahmen umgesetzt werden.

Schulungen in der Sommerpause

In acht Krippengruppen wurde inzwischen eine Schulung der pädagogischen Fachkräfte durch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Maria Barthel und Esther Scholz-Minkwitz durchgeführt. Es wurden unterschiedlichste individuelle Maßnahmen besprochen, deren Umsetzung in den nächsten sechs Monaten erfolgt. Auch gruppenspezifische Fragebögen wurden entwickelt und vor dem Start der Schulung von den pädagogischen Fachkräften ausgefüllt. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen sind jetzt damit beschäftigt, die weiteren Schulungen zu planen und die restlichen Fragebögen zur Evaluation zu entwickeln.

Die Schulungen in den restlichen Krippengruppen gehen ab September weiter. Aufgrund von Schließzeiten und der Eingewöhnungszeit neuer Kinder in den Einrichtungen befindet sich die Durchführung der Schulung zurzeit in der Sommerpause.

Projektergebnisse auf Reisen

Unter ergotherapeutischer Perspektive wurde das im Forschungsprojekt „AGnEEs“ entwickelte und durchgeführte Vorgehen der interdisziplinären und partizipativen Arbeitsplatzanalyse den Ergotherapeut/inn/en aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt. Die einzelnen Schritte der Analyse wurden mit anschaulichen Beispielen der pädagogischen Fachkräfte, die am  Forschungsprojekt teilnehmen, in einer Posterpräsentation vorgestellt. Auf dem 63. Kongress des Deutschen Verbands für Ergotherapeuten e.V. in Würzburg diskutierte die wissenschaftliche Mitarbeiterin Esther Scholz-Minkwitz vom 21. – 23. Juni 2018 mit interessierten Teilnehmer/inne/n die auf dem Poster unter dem Titel „Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz – Ein (inter)disziplinäres Analyseverfahren“ Schritte des Analyseverfahrens.

 

Unter logopädischer Perspektive wurden das im Forschungsprojekt „AGnEEs“ entwickelte und durchgeführte Vorgehen der interdisziplinären und partizipativen Arbeitsplatzanalyse, Schulung und Evaluation den praktisch-tätigen und wissenschaftlich-arbeitenden Logopäd/inn/en vorgestellt. Die einzelnen Vorgehensschritte wurden erläutert und anhand bisheriger konkreter Beispiele der im Forschungsprojekt kooperierenden Einrichtungen verdeutlicht. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Maria Barthel diskutierte auf dem 47. Jahreskongress des Bundesverbandes für Logopädie mit den interessierten Teilnehmer/inne/n das auf einem Poster unter dem Titel „Stimmt´s im Beruf? Ein (inter-)disziplinäres, arbeitsplatzbezogenes Analyseverfahren“ vorgestellte partizipative Vorgehen.

Arbeitpaket 4 abgeschlossen

Inzwischen haben die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen allen 17 beteiligten Krippengruppen die wichtigsten Ergebnisse aus den jeweiligen Interviews, Videoaufnahmen und Videobesprechungen vorgestellt. Gemeinsam wurden aus diesen Ergebnissen für die für die pädagogischen Fachkräfte relevanten Themen diskutiert und Schwerpunkte für die einzelnen Schulungen festgehalten.
Außerdem wurden von den pädagogischen Fachrkäften mögliche Evaluationskriterien benannt, an denen sie selber erkennen können, ob die durchgeführten Maßnahmen gewirkt haben werden.

Der nächste Schritt ist die jeweilige passgenaue Entwicklung der einzelnen Schulungen. Hierbei werden gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Ruth Jäger-Jürgens und Prof. Dr. Ulla Beushausen erste Schwerpunkte überlegt und jeweils ein Fragebogen für die einzelnen Gruppen erstellt. Die ersten Schulungen starten dann ab Ende Mai 2018.

Projektergebnisse auf Auslandsreise

Unter test-theoretische Perspektive wurden die Ergebnisse der Fragebogenerhebung der interessierten wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgestellt. Ausgewertet wurden die Antworten aller am Projekt Beteiligten, die sie auf die Fragen des zu Beginn des Projektes an die Einrichtungen verschickten Fragebogens gegeben hatten. Die ausgefüllten Fragebögen wurden von den pädagogischen Fachkräften zu Beginn der jeweiligen Einzelinterviews direkt den beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Frau Barthel und Frau Scholz-Minkwitz übergeben. Die Projektleiterin Prof. Dr. Ruth Jäger-Jürgens diskutierte in Linz mit interessierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen der 13. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie am Freitag, den 13. April 2018 die auf einem Poster unter dem Titel „Erfassung von Arbeitssituation und Gesundheit von Mitarbeiter*innen in Kinderkrippen“ zusammenfassend dargestellten Ergebnisse.

Das Poster können Sie hier abrufen.

Arbeitspakete 2 und 3 abgeschlossen

Schon zum Ende Januar wurden die Arbeitspakete 2 und 3 abgeschlossen. Es sind alle Interviews geführt worden und alle Videoaufnahmen gemacht. Auch die Videobesprechung mit den einzelnen Krippengruppen wurden von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen durchgeführt. Somit konnten sie sich schon ab Ende Januar 2018 dem nächsten Arbeitspaket 4, der partizipativen Konzept- und Evaluationsentwicklung widmen.

Neujahrsgruß

Das AGnEEs-Projektteam bedankt sich bei allen Kooperationspartnern für die die bisherige gute Zusammenarbeit und freut sich auf ein spannendes Jahr 2018.

Erste Projektergebnisse auf Reise

Unter pädagogisch-psychologischer Perspektive wurden erste Teilergebnisse des Forschungsprojektes unter einer grundlagenwissenschaftlich orientierten Forschungsfrage der interessierten wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgestellt. Ausgewertet wurden die bisher von Frau Scholz-Minkwitz und Frau Barthel mit den pädagogischen Frachkräften der Kooperationskrippen geführten Interviews. Die Projektleiterin Prof. Dr. Ruth Jäger-Jürgens diskutierte mit interessierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen auf der gemeinsamen Tagung der Fachgruppen Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie am Dienstag den 12. September 2017 die auf einem Poster unter dem Titel „Pädagogische bzw. care-bezogene Handlungsabsichten und -vollzüge pädagogischer Fachkräfte in KiTas (0-3 Jahre) und gesundheitliche Belastungen: Zwei oder ein Paar Schuhe?“ zusammenfassend dargestellten erste Erkenntnisse.

Das Poster können Sie hier abrufen.

Datenerhebung in der Sommerpause

In zwölf Krippengruppen konnte die Datenerhebung inzwischen abgeschlossen werden. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen sind jetzt damit beschäftigt, die Interviews, Videaufnahmen und die Videobesprechungen auszuwerten und zusammenzufassen.

Die Datenerhebung in den restlichen Krippengruppen geht ab Semtember weiter. Aufgrund von Schließzeiten und der Eingewöhnungszeit neuer Kinder in den Einrichtungen befindet sich die Datenerhebung zurzeit in der Sommerpause.

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